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Lexikon O


O (Organization), (container object bei NetWare 4.x); Attributart der Organisationsobjekte

o.r. Akronym für "owners risk", zu deutsch: auf Gefahr des Eigentümers. Wird auch im Sinne von "own risk" (= auf eigene Verantwortung) angewendet.

OAK (Objekt Application Kernel) - engl. Eiche; Ab 1990 versuchte SUN interaktives TV zu entwickeln. Die dazu von Gosling entwickelte Programmiersprache sollte auch Kühlschränke, Mikrowellengeräte u. ä. steuern. Aus dem fehlgeschlagenen Versuch wurde 1995 Java für das Internet.

Oberlängen bei Buchstaben des kleinen Alphabets über die Mittellängen (etwa "m" und "n") nach oben herausragende Teile bestimmter Buchstaben ("b", "d" und so weiter). Gegenteil: Unterlängen ("g", "j", "q", "y")

Oberon Programmiersprache, 1986 bis 1989 von Niklaus Wirth entwickelt

Object Objekte sind die Komponenten bzw. Gegenstände des Intereeses, die bei der Softwareentwicklung eine Rolle spielen. Jedes Objekt hat einen Zustand, der sich durch Attribute beschreiben lässt. Die Werte der Attribute können bei der Programmausführung gezielt verändert werdenvon.Objekte können in Klassen verwaltet werden. Klassen vererben ihre Eigenschaften auf ihre Objekte.

Object-Pascal Die Komponenten von Delphi werden mit Object-Pascal geschrieben, der Inprise-eigenen Turbo-PASCAL-Variante.

Objektbibliothek

Die Objektbibliothek stellt eine Sammlung von Objektmodulen dar, die von anderen Programmen abgerufen werden können. Das Prinzip ist das gleiche wie beim Makro und der Makrobibliothek. Siehe OOP.

Objektcode Andere Bezeichnung für Maschinencode, interner Code.

Objektorientierte Benutzeroberfläche

Eine Objektorientierte Benutzeroberfläche geht auf die objektorientierte Programmierung (OOPs)zurück. Dabei wird ein Objekt nicht nur durch seine Eigenschaften definiert, sondern auch durch die mit ihm oder an ihm durchgeführten Verfahren. Objektorientierung ermöglicht eine bessere Strukturierung und damit einen besseren überblick, da sie der menschlichen Denkweise entspricht. Bei objektorientierten Benutzeroberflächen handelt es sich um eine neue Möglichkeit der Programmdarstellung bzw. Bedienung für den Anwender. Die ganze Oberfläche des Programms besteht aus einzelnen, in sich abgeschlossenen Objekten, die miteinander im Zusammenhang stehen. Ein Objekt kann ein Programmsymbol sein, aber auch der Desktop-Hintergrund (Hintergrundbild). Jedem Objekt sind seine spezifischen Funktionen bzw. die mit ihm assoziierten Aktionen zugeordnet, die i.d.R. über das sogenannte Objektmenü aufgerufen werden. Ein solches Objektmenü wird meist aktiviert, indem man mit der rechten Maustaste auf das entsprechende Objekt klickt. Bekannte objektorientierte Benutzeroberflächen sind OS/2 Warp oder . So kann man z. B. die wichtigsten Systemeinstellungen von OS/2 Warp erreichen, wenn man auf dem Desktop-Hintergrund mit der rechten Maustaste das entsprechende Objektmenü aufruft.

Objektorientierte Programmierung OOPs; Eine Form der Programmierung, die von der konventionellen Form stark abweicht. Bei objektorientierter Programmierung besteht das Gesamtprogramm aus vielen unabhängigen Komponenten, die je eine bestimmte Rolle im Programm spielen und die miteinander auf vorgegebene Weise sprechen. Daten und Prozeduren werden als gemeinsame Objekte zusammengefaßt (sog. Kapselung). Weiterhin wird nunmehr auch berücksichtigt, was mit diesen Objekten geschieht. Eine Gliederung in Deklarationsteil und Prozedurteil ist nicht mehr notwendig. Einen weiteren wichtigen Aspekt stellt die sog. Vererbung dar, die es ermöglicht, untergeordneten Objekten, durch Manipulation übergeordneter Objekte, andere Merkmale zuzuordnen. Programmiersprachen, die die Objektorientierte Programmierung unterstützen sind z. B. Java und C++.

Objektprogramm Andere Bezeichnung für Maschinenprogramm.

Objektrechte Einem Objekt können folgende Objektrechte zugeordnet werden:
S - Supervisor,
B - Browse,
C - Create,
D - Delete und
R - Rename;
Für den "normalen" User reicht das Recht "Browse" aus, die anderen Rechte braucht der Administrator.

Objektsprache Andere Bezeichnung für interner Code.

Objektverknüpfung siehe OLE.

Oblique nicht modifizierte, sondern ausschließlich digital gekippte Schriften (im Gegensatz zu "kursiv" oder "italic", bei denen die Zeichen modifiziert sind)

OCC (out of character); Der User ist als wirklicher Mensch nicht in der MUD-Rolle.

OCR (Optical Character Recognition); Abkürzung für die Texterkennung. Mit Hilfe der Texterkennung ist es möglich, schriftlich gedruckte Dokumente in eine Datenform zu übertragen, die mit dem Computer verarbeitet werden kann. Dabei wird über einen Scanner eine Grafikdatei der Vorlage erzeugt, die in einem Texterkennungsprogramm auf ihren Textinhalt analysiert wird. Nach dem Erkennungsvorgang liegen die Texte im ASCII-Zeichensatz oder im ANSI-Zeichensatz vor.

OCR-Schrift Bezeichnung für festgelegte Schriften (nach DIN), die bei der Texterkennung (OCR) zum Bitmapvergleich herangezogen werden. Dabei wird jedes zu erkennende Zeichen mit dem Zeichen der OCR-Schrift verglichen. Während die beiden Schriften OCR-A und OCR-B für gedruckte Zeichen (in sog. Maschinenschrift) verwendet werden, ist die Schrift OCR-H ein Vergleichsmuster zur Erkennung von handgeschriebener Blockschrift (in Großbuchstaben).

Octett Ein Byte besteht aus 8 bit - diese Acht soll an dieser Stelle ausgedrückt werden. Früher gab es auch Rechnersysteme, die mit 6, 7 oder 9 bit gearbeitet haben.

ODAPI (Open Database Application Programming Interface); eine Schnittstelle, die die Kommunikation zwischen Datenbanken und Anwendungsprogrammen gewährleisten soll.

ODBC (Open Database Connectivity); Schnittstelle, die den Zugriff aus einem Anwendungsprogramm auf unterschiedliche Datenbanksysteme erleichtert

odd parity zu deutsch: ungerade Parität. Das sogenannte "Paritätsbit" dient der Datensicherheit. Hiermit arbeitet man beispielsweise bei der Datenübertragung, aber auch bei der Datenaufzeichnung auf Diskette oder Festplatte. Das System fügt die Prüfbits den Daten-Bytes (= 8 Bits) hinzu und bildet eine Art Prüfsumme. Bei der Datenaufzeichnung bzw. -übertragung kann das System nun selbständig prüfen, ob ein fehlerhaftes Byte vorliegt oder nicht. Man unterscheidet drei Arten von Paritätsprüfungen: even parity - gerade Parität, odd parity - ungerade Parität, no parity - keine Parität.

ODER-Verknüpfung Eine Funktion in der booleschen Algebra, die einen Ausgang dann auf 1 setzt, wenn ein oder beide Eingäng(e) den Wert 1 hat/haben. Haben beide Eingänge den Wert 0, so wird auch der Ausgang auf 0 gesetzt.

ODI (Open Data-Link Interface); ODI ist eine von Novell entwickelte, universelle Schnittstelle zwischen Netzwerkkartentreiber und Protokoll. Das Gegenstück von Microsoft ist NDIS. (Open Desktop Interface)

ODINSUP Open Data-Link Interface Network driver interface specification SUPport

OEB (Open eBook Standard); Format für digitale Bücher, die mit dem eBook gelesen werden können; Version 1.0 wurde im September 1999 verabschiedet. Im Gegensatz zu PDF passt sich das Layout dem Gerätefenster an wie ein HTML-Dokument.

OEM (Original Equipment Manufacturer); Produzent, dessen Produkte unter fremden Firmennamen verkauft werden; billige Software-Lizenz, Diese Software darf nur mit einem neuen PC-System verkauft werden. Microsoft verdongelt z. B. Windows 2000-OEM-Versionen über die BIOS- und Festplatten-ID mit der Hardware, um eine Installation auf einem anderen PC zu verhindern. (vergleiche DSP)

offene Architektur Bezeichnung für ein Computersystem, das so aufgebaut ist, dass es durch zusätzliche Komponenten erweitert werden kann.

offenes System Bezeichnung für ein Kommunikationssystem, das aufgrund seines Aufbaus die Kommunikation mit beliebigen Einrichtungen wie z. B. Netzwerken oder Datensichtstationen zuläßt. Eine entsprechende Grundlage für solche Systeme stellt das OSI-Schichtenmodell dar.

Office 95 Programmpaket von Microsoft; siehe MS-Office 95

Office 97 Programmpaket von Microsoft; siehe MS-Office 97

Office 2000 Programmpaket von Microsoft; siehe MS-Office 2000

Office 2003 Programmpaket von Microsoft; siehe MS-Office 2003

Office Inovation Center Im Office Innovation Center (OIC) der Fraunhofer Gesellschaft wird die Zukunft der Arbeit erforscht, gelebt und demonstriert. Hier arbeiten Experten von fünf Fraunhofer-Instituten zusammen an prototypischen Lösungen rund um die Bürowelt der Zukunft. Bund, Land und zahlreiche Unternehmen unterstützen das in Deutschland einmalige Projekt. Der Sitz des Fraunhofer OIC ist auf dem Gelände des Media Forums in Stuttgart.

Office XP Programmpaket von Microsoft; siehe MS-Office XP

Office mac 2001 Programmpaket von Microsoft für den Macintosh

offline Man spricht ganz allgemein von ”offline”, wenn keine Datenverbindung besteht. Diesen Zustand gibt es beispielsweise zwischen Personalcomputer und Drucker, aber auch zwischen PC-Modem und Datenbank (Netz) usw. Das Gegenteil von offline ist online.

Offline-Reader Bezeichnung für ein Programm, das zur Kommunikation mit einer Mailbox (vgl. BBS) oder einem Netzwerk konzipiert ist, um vorher festgelegte Daten abzurufen. Mit dem Offline-Reader kann man zunächst festlegen, welche Informationen man abrufen will (daher muß der Offline-Reader diese Informationsangebote enthalten). Dann baut der Offline-Reader die Verbindung auf, empfängt die gewünschten Daten und unterbricht die Verbindung. Jetzt kann man die Daten in aller Ruhe auswerten, ohne dafür in dieser Zeit Gebühren (in Form von Telefonkosten, Online-Gebühren etc.) bezahlen zu müssen.

OFX (Open Financial Exchange); amerikanischer Standard für Online-Geldgeschäfte; basiert auf SSL

Ogg Vorbis Das von Xiph.org unter Open Source entwickelte patentfreie Audiokompressionsverfahren hat deutlich bessere Soundqualität als MP3. http://www.xiph.org

ohdh Akronym in einer Mail für "old habits die hard", zu deutsch: Was der Bauer nicht kennt...

OIC (Office Innovation Center); Im Office Innovation Center (OIC) der Fraunhofer Gesellschaft wird die Zukunft der Arbeit erforscht, gelebt und demonstriert. Hier arbeiten Experten von fünf Fraunhofer-Instituten zusammen an prototypischen Lösungen rund um die Bürowelt der Zukunft. Bund, Land und zahlreiche Unternehmen unterstützen das in Deutschland einmalige Projekt. Der Sitz des Fraunhofer OIC ist auf dem Gelände des Media Forums in Stuttgart.

oic Akronym in einer Mail für "Oh, I see". Zu deutsch "Ah, ich verstehe".

Oikarinen Jarkko Oikarinen; 1988 wurde von dem finnischen Studenten Jarkko Oikarinen IRC entwickelt. Es sollte der Kommunikation zwischen den Universitäten in Echtzeit dienen.

OKI Hersteller u. a. von Laserdruckern und Scannern http://www.oki.de

oktal Als oktal werden Werte bezeichnet, die dem Oktalsystem entsprechen und somit auf der Zahl 8 basieren.

OLAP Bei einer OLAP-Datenbank werden die daten nicht in Feldern und Spalten gespeichert sondern in Dimensionen und Ebenen.

Old Economy klassische Wirtschaft im Gegensatz zur New Economy (E-Business)

OLE (Object Linking and Embedding), Objekte verschiedener Anwendungen verknüpfen und einbetten. Diese Fähigkeit von Windows-Programme erleichtert das Einklinken von Objekten (z. B. Grafiken) in Textdokumente. Diese Verknüpfung ist dynamisch. Probleme können für die Vertraulichkeit oder für die Dateigröße entstehen, weil z. B. beim Einbetten eines Diagramms aus Excel in PowerPoint oder Word die ganze Tabelle über die Zwischenablage weitergegeben wird...

OLE 2.0 (Object Linking and Embedding); Bestandteil von Windows 95 und Windows NT (nicht mehr nur Bestandteil des Anwendungsprogramms, das dann über das Betriebssystem gestülpt wurde)

OLED (Organische lichtemittierende Diode oder auch Organic Light Emitting Diode); preisgünstige LED; OLEDs sind leicht auf großen Flächen herzustellen und leuchten in allen Farben des Spektrums. Wissenschaftlern der TU Dresden ist es 2001 gelungen, die technischen Eigenschaften der Leuchtdioden entscheidend zu verbessern. OLEDs bestehen aus einem Raster winziger Leuchtdioden in Rot, Grün und Blau, sie sind dünner, besser und billiger als TFT, sie haben keine Hintergrundbeleuchtung und brauchen weniger Strom

Olivetti italienische Hardwarefirma; Hersteller z. B. von Druckern und dem PDA daVinci http://www.olivetti.de

Olliance Linux-Distributor http://www.olliance.com

Olympus Hardwarefirma; Hersteller z. B. von Digitalkameras http://www.olympus.de

Omidyar Pierre Omidyar; Firmengründer des Online-Auktionhauses eBay; Er benannte das Projekt 1995 nach seiner Beratungsfirma "Echo Bay" (allerdings war echobay.com schon belegt).

OmniGroup Softwarefirma; Hersteller des Browsers OmniWeb http://www.omnigroup.com

OmniWeb Browsers des Softwarehersteller OmniGroup für den Mac http://www.omnigroup.com

On the fly Schriften und Zeichen werden nicht per Download generiert, sondern im PC mittels einer Master-Outline-Datei, in der die Umrisse (Hüllkurven) der Zeichen gespeichert sind. Verschiedene Größen werden im PC durch Umrechnung skaliert und dann erst zum Drucker geschickt.

online Man spricht ganz allgemein von ”online”, wenn eine Datenverbindung besteht. Diesen Zustand gibt es beispielsweise zwischen Personalcomputer und Drucker, aber auch zwischen PC-Modem und Datenbank (Netz) usw. Das Gegenteil von online ist offline.

Online Datenbanken Datensammlungen verschiedenster Sachgebiete, die von privaten Anbietern Interessenten gegen eine Gebühr zur Verfügung gestellt werden. Der Zugang erfolgt mittels eines Datenendgerätes (PC, Datensichtgerät, Fernsehgerät mit Btx-Decoder...) über eine Leitung - deshalb ”Online”.

online/offline Ein Drucker ist erst dann für Daten vom Textprogramm empfangsbereit, wenn die Anzeige auf online geschaltet ist. Bei einem Laserdrucker kann es etwas länger dauern, bis er warmgelaufen und empfangsbereit ist.

online-Betrieb Wörtlich übersetzt ’Betrieb an der Leine, unter Verbindung’. Der Begriff beschreibt die Nutzung eines Computers, während dieser über eine Datenleitung mit einem anderen Computer in Verbindung steht. Damit kann z. B. das Arbeiten an einem Rechner im Netzwerk gemeint sein, der von einem zentralen Steuerrechner (Server) abhängig ist. Der Begriff wird auch häufig bei der Datenfernübertragung verwendet. Ein typischer online-Betrieb ist z. B. das Schreiben einer E-Mail Nachricht, während man über die Telefonleitung mit einer Mailbox oder z. B. einem Informationssystem wie CompuServe verbunden ist. Im dazu gegensätzlichen offline-Betrieb würde man den E-Mail-Text schreiben, während die Verbindung nicht aktiv ist und hinterher den fertigen Text in die Mailbox übersenden. Bei der Datenfernübertragung wird ein offline-Betrieb zur Kosteneinsparung eingesetzt, da in dieser Phase keine Verbindungsgebühren anfallen.

Online-Banking Bankgeschäfte über das Internet

Online-Datenbank Eine Datenbank, die gleichzeitig für mehr als einen Anwender nutzbar und per Datenfernübertragung oder einer Mailbox erreichbar ist (vgl. BBS, BTX). Solche Datenbanken werden ständig aktualisiert.

Online-Dienst Wenn der ISP außer dem Zugang zum Internet noch weitere Dienste für seine Mitglieder anbietet, spricht man von einem Online-Dienst. Große Online-Dienste in Deutschland sind T-Online, AOL und CompuServe
http://www.t-online.de
http://www.aol.de
http://www.compuserve.de

Online-Hilfe siehe Hilfefunktion

Online-Shop Laden im Internet; Plattform für eCommerce

Onscreen Display Die Geometrie des Monitors läßt sich per Knopfdruck mit dem Onscreen Display einstellen. Die Menüs unterscheiden sich von Monitor zu Monitor. Wichtige Werte wie Helligkeit, Kontrast, Bildgröße, Farbkorrektur oder Bildposition etc. lassen sich so regulieren.

OO Akronym für "ordentlicher Offliner". Hiermit bezeichnen Hacker "normale" Teilnehmer beispielsweise im Internet oder unter Datex-P.

OOP (Objektorientierte Programmierung); durch objektorientierte Programmierung besteht das Gesamtprogramm aus vielen unabhängigen Komponenten (Objekten), die je eine bestimmte Rolle im Programm spielen und die miteinander auf vorgegebene Weise sprechen. Beispiele sind u. a. Delphi und Visual Basic.

ootb Akronym für "out of the box", zu deutsch: gerade erst aus der Kiste, brandneu. Beispiel: this OS release is ootb - diese Betriebssystemversion ist brandaktuell. (Hackerslang).

Opcode Abk. für operation code.

Open Access Ein Anwendungspaket der Firma SPI, das aus einer Datenbank, einer Tabellenkalkulation, einer Mailbox-Software und einer Textverarbeitung besteht. Open Access läuft unter MS-DOS.

Open Group Linux-Distributor http://www.opengroup.org

Open Source Das Geheimhalten des Quellcodes eines Programms soll den Hersteller vor Einnahmeverlusten schützen. Bei Windows z.B. führte das zur Vergrößerung der Macht von Microsoft und des Reichtums von Bill Gates - aber niemand weiß genau, was auf seinem Rechner wirklich passiert. Wenn der Quellcode offen liegt, können weltweit Entwickler mitarbeiten. Musterbeispiele der Open Source-Bewegung sind Linux und Apache. Der von Richard Stallman begründete Begriff der freien Software wurde durch eine kleine Minderheit gegen die erdrückende übermacht proprietärer Produkte benutzt. Erst als ihm Eric Raymond ein theoretisch-historisches Fundament verlieh und dabei von ideologischen Ballast befreite, fand er als Open Source breitere Akzeptanz.

Open Type plattformunabhängiges Schriftformat

OpenBSD (Berkeley Software Distribution); UNIX-Variante; siehe auch BSD, NetBSD und FreeBSD http://www.openbsd.org

OpenOffice kostenloses Office-Programm von SUN mit der gleichen Grundlage wie das kostenpflichtige StarOffice 5.2 (in SuSE Linux 8.0 kostenlos enthalten), aber ohne Fonts und Cliparts http://www.OpenOffice.org

OpenOffice 1.1 kostenloses Office-Programm von SUN mit der gleichen Grundlage wie das kostenpflichtige StarOffice 6.1 (80 Euro), aber ohne Vorlagen, Cliparts und Rechtschreibprüfung http://www.OpenOffice.org

OpenGL (Graphics Language); OpenGL ist eine Softwareoberfläche zur Erstellung von zwei- und dreidimensionaler Grafik unabhängig von Fenster- und Betriebssystem oder der Hardware.

Opera kleiner, schneller und leistungsstarker norwegischer Internet-Browser für (fast) alle Betriebssysteme und Sprachen; http://www.opera.com

Operand Der Operand stellt die in einem Befehl zu verarbeitenden Daten dar. Die Adresse des Operanden ist Bestandteil des Befehls. Der Inhalt eines Operanden ist beliebig (z. B. Bitmuster in Form von Text oder Sprache, alphanumerische Daten usw.)

Operating System engl. Bezeichnung für Betriebssystem

Operation Anweisung / Berechnung / Befehl

operation code Beim operation code handelt es sich um den Teil einer Anweisung in Maschinensprache.

Operator Operatoren geben an, auf welche Weise die Werte oder Bezüge einer Formel verarbeitet werden sollen. Arithmetische Operatoren sind z. B. das Pluszeichen (+), das Minuszeichen (-) usw., Vergleichsoperatoren sind z. B. das Kleiner-als-Zeichen, das Ungleich-Zeichen usw.

OPL Bezeichnung für eine von der Firma Yamaha hergestellte Chip-Serie, die zur Klangerzeugung auf Soundkarten verwendet wird. Der momentan am meisten eingesetzte Chip 'OLP-3' verwendet die FM-Synthese (Frequenz-Modulation) zur synthetischen Klangerzeugung. Er ist mittlerweile als Standard für Soundkarten anzusehen (z. B. auf den Soundblaster-16-Karten) und löste den weniger leistungsfähigen OPL-2-Chip ab, der noch keinen Stereoklang unterstützte. Der OPL-2 wurde Ende der 80er Jahre erstmals von der Firma AdLib für Soundkarten eingesetzt, nachdem er ursprünglich eigentlich für Mini-Keyboards vorgesehen war. Der neue OPL-4 Chip unterstützt zusätzlich die Wavetable-Synthese, bei der Instrumente nicht mehr synthetisch erzeugt, sondern auf digitalisierte Klänge (Samples) zurückgegriffen wird, die in Speicherbausteinen (meist ROMs) auf den Soundkarten gespeichert werden. Der OPL-Chip ist nicht für die digitalen Aufnahme/Wiedergabe-Eigenschaften der Soundkarten zuständig, die z. B. beim Harddisk-Recording eingesetzt werden.

Opteron AMD hat im Mai 2003 die Server-CPU Opteron (Codename "Sledgehammer") mit 64-Bit-Erweiterungen (AMD64) vorgestellt. Der Prozessor hat 940 Pins und passt in den Sockel 940. Er unterstützt Intels ISSE2-Befehlserweiterung.

Opto-Electronic Bezeichnung für einen Bereich, in dem optische mit elektronischen Bauteilen kombiniert werden. So muß man z. B. für die übertragung mit Lichtwellenleitern die zu übertragenden elektrischen Signale mit Hilfe eines Optokoplers in optische Signale umwandeln und umgekehrt. Auch in der Halbleiter Technik sind viele Elemente opto-elektronisch aufgebaut.

OR-Verknüpfung siehe ODER-Verknüpfung

Oracle relationales Datenbanksystem, das von der Oracle Corporation seit 1984 für viele Betriebssysteme verkauft wird http://www.oracle.de

Oracle Corporation Herstellerfirma des relationales Datenbanksystems Oracle http://www.oracle.de

Orange Book Als Fortsetzung des Red Book ist das Orange Book für beschreibbare CDs zuständig. Hierzu gehören die Kodak-Photo-CD, einmal beschreibbare WORM-CDs und mehrmals beschreibbare MO-CDs. siehe auch CD-Format

Organization (O);Containerobject der NDS von NetWare 4.x; bezeichnet ein Unternehmen, eine Bildungseinrichtung oder Behörde; liegt stets in der [Root] oder in einem Country-object; enthält nur Leaf-objects oder Organizational Units; Beim Installieren von NetWare wird ein Objekt "Organization" angelegt, das den User "Admin", das Serverobjekt SERVER und die Volumenobjekte SERVER_SYS und SERVER_VOL1 enthält.

Organizational Unit (OU); Containerobject der NDS von NetWare 4.x; bezeichnet eine Abteilung, einen Geschäftsbereich, eine Projektgruppe oder einen Fachbereich; liegt in einem Organizations-object; enthält Leaf-objects oder weitere Organizational Units Innerhalb einer Windows 2000 Domäne können OUs erstellt werden, innerhalb derer Benutzer, Benutzergruppen, Drucker und weiter OUs definiert werden können.

Organizer Mini-Computer zur Verwaltung der persönlichen Daten; kleiner als ein Notebook; Beispiele: Palm Pilot, PSION, Newton, Avigo oder HP 360 und Philips Velo mit Windows CE u. a. Softwareprogramm zur Verwaltung der Daten von Einzelpersonen und Gruppen; z. B.Lotus Organizer, MS Outlook Mini-Computer zur Verwaltung der persönlichen Daten; kleiner als ein Notebook; Beispiele: Palm Pilot, PSION, Newton, Avigo oder HP 360 und Philips Velo mit Windows CE u. a. u. a.

origin Bezeichnung für eine Art Absenderzeile unter einer Nachricht.

OS (Operating System); Betriebssystem eines Computers; Software eines Rechners, die unbedingt vorhanden sein muß, damit die Hardware für Anwendungsprogramme genutzt werden kann. Es ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Computer. Das BS organisiert die Zusammenarbeit der Zentraleinheit (CPU) eines Computers mit den Peripheriegeräten und verwaltet die Dateien und Programme. Beispiele: CP/M, MS-DOS, PC-DOS, DR-DOS, Novell-DOS, Mac OS, Windows 95, OS/2 Warp, Windows NT, UNIX, Linux, Be OS, Rhapsody usw. Weitere Informationen: http://www.yahoo.de/Computer_und_Internet/Betriebssysteme/ http://www.yahoo.com/Computers_and_Internet/Operating_Systems/

OS/2 (Operating System 2 = Betriebssystem Nr. 2). Multitaskingfähiges Betriebssystem von IBM. Ursprünglich in einer Kooperation von Microsoft und IBM als Nachfolger von DOS entwickelt und erstmals 1988 zusammen mit der PS/2-Produktlinie von IBM auf den Markt gebracht. Nachdem Microsoft sich aus der Kooperation löste und mit MS-Windows eigene Ziele verfolgte, wurde OS/2 insbesondere ab der Version OS/2 2.1 eigenständig von IBM als Konkurrenz zu MS-Windows weiterentwickelt. Obwohl OS/2 ein großes Leistungs-Spektrum aufweisen kann, konnte es bis jetzt gegenüber MS-Windows nur einen geringen Marktanteil erobern. Hierfür dürften mehrere Gründe verantwortlich sein: OS/2 unterstützt die vielfältige PC-Hardware (Computer und Peripherie) nicht immer vollständig bzw. OS/2 wird von vielen Hardware-Herstellern nicht unterstützt. Aufgrund seiner größeren Leistungsfähigkeit und Komplexität ist der Einsatz und die Konfiguration für ungeübte Anwender häufig schwierig. Das Angebot an Anwendersoftware, die die Eigenschaften von OS/2 voll ausnützen, ist deutlich niedriger als von Windows-Software. Zur Bedienung verfügt OS/2 ab der Version 1.1 über eine grafische Benutzeroberfläche (Workplace-Shell, Präsentations-Manager), seit der Version 3.0 Warp wurde die Bedienung stark objektorientiert. OS/2 unterstützt DOS und Windows-Anwendungen vollständig und kann als echtes 32-Bit Betriebssystem auf allen PCs mit 80386-Prozessor aufwärts bis zu 4 Gbyte Arbeitsspeicher direkt verwalten. Bei Nutzung des zusätzlich zum FAT-System unterstützten HPFS-Dateisystems können lange Dateinamen (254 Zeichen) verwendet werden. Weitere Informationen: http://www.os2-inside.de

OS/2 2.0 Betriebssystem von IBM, nach Trennung zwischen IBM und Microsoft Konkurrent zu Windows NT

OS/2 2.1 reines 32-bit-Multitasking-Betriebssystem von IBM, grafische Benutzeroberfläche, sowohl OS/2- als auch Windows- und DOS-Programme laufen, Mindestanforderung: 80386SX, 4 MB RAM, 35 MB Platz auf der Festplatte, vielfach besser als Windows NT

OS/2 Merlin 32-Bit-Betriebssystem von IBM; Nachfolger von Warp, April 1996 vorgestellt; mit Spracherkennung für Befehle und Diktate

OS/2 Warp aktuelle OS/2-Version; 32-Bit-Betriebssystem von IBM; vor Windows 95 auf dem Markt, sehr stabil und sicher, geeignet für sensible Daten (z. B. Zahlungsverkehr); Es gibt auch eine spezielle Netzwerkversion für Unternehmen. Hardware-Empfehlung: Pentium 100, 32 MB RAM, 1 GB HD Weitere Informationen:
http://www.os2-inside.de
http://www.os2net.demon.nl/frame/index
http://www.yahoo.com/Computers_and_Internet/Operating_Systems/
http://www.software.ibm.com/os/warp/

OSD (On-Screen-Display); Was zunächst nur als visuelle Einstellhilfe gedacht war, nutzen einige Monitor-Hersteller jetzt allerdings zum Einsparen von Produktionskosten.

OSI (Open Systems Interconnection); Ein Begriff, der eine Reihe von Protokollen und Referenzmodellen bezeichnet, die von der ISO entwickelt wurden Im Rahmen seiner Tätigkeit hat dieses Komitee unter anderem 1984 das OSI-Schichtenmodell entwickelt. Es beschreibt die Zusammenarbeit zwischen Hardware und Software in einem schichtenförmigen Aufbau, um eine Kommunikation zu ermöglichen.

OSI 8073 (Connection Oriented Transport Protocol Specification); Protokoll der Digital Network Architecture;

OSI-Referenz-Modell auch OSI-Schichtenmodell; das am meisten benutzte Netzwerkmodell; 1977 gründete die ISO ein Unterkomitee zur Entwicklung von herstellerunabhängigen Datenkommunikationsstandards, 1984 wurde das OSI-Modell erlassen und entwickelte sich zu einem internationalen Standard;
Die 7 Schichten des OSI-Modells:
7. Anwendungsschicht;
6. Darstellungsschicht;
5. Sitzungsschicht oder Kommunikationssteuerungsschicht;
4. Transportschicht;
3. Netzwerkschicht oder Vermittlungsschicht;
2. Datensicherungsschicht oder Sicherungsschicht;
1. Bitübertragungsschicht;
Auf der Senderseite stellt jede Schicht den Daten einen Kopf voran, den auf der Empfängerseite nur die entsprechende Schicht erkennt, abtrennt und den Rest höherschickt.

OSI-Schichtenmodell auch OSI-Referenz-Modell; Ein von der ISO entwickeltes Kommunikationsprotokoll, das allgemeine Festlegungen/Regeln für die Kommunikation in Netzwerken enthält. Das OSI-Schichtenmodell ist in sieben Schichten (sog. Layer) organisiert, die man in drei sog. Anwendungsschichten und in vier sog. Transportschichten unterteilen kann. Die Anwendungsschichten enthalten Regeln für den Aufbau und den Abbau einer Sitzung, für die Datendarstellung und für anwendungsnahe Grundfunktionen (z. B. Daten- und Dateiübertragung). Die Transportschichten enthalten Regeln für den physikalischen Aufbau einer Sitzung, für die Synchronisation einer Verbindung, für die Wegbestimmung (Routing) und für den logischen Verbindungsaufbau.

OSPF Open Shortest Path First); Protokoll der Internet Protokoll-Suite; Netzwerkschicht; Verbindungsstatus-Leitwegsuche; Während RIP nur ein Paket nur über 15 Router leiten kann, bedient OSPF über 65000.

ostgotisch Bezeichnung aus der Hackersprache für hochgradig dilettantische Programme. "Ostgotisch" ist die Steigerung von gotisch. Im Englischen sagt man "rude".

OTDR Optical Time Domain Reflectometer

otoh Akronym in einer Mail für "on the other hand", zu deutsch: andererseits.

OTPS (One-Time Pad Simulation); Verschlüsselungsverfahren, arbeitet im Gegensatz zu DES mit wenig Operationen und mit längeren Schlüsseln

ottomh Akronym für "on the top of my head", zu deutsch etwa: zu aller oberst, zu aller erst.

OU siehe Organizational Unit

Outline Komfortable Möglichkeit zur Schriftgestaltung. Das Zeichen besteht dabei nur aus einer äußeren Umrahmung, mit der das Aussehen des Zeichens beschrieben wird. Diese Technik erfordert eine leistungsfähige Hardware.

Outline-Schriften Bei Outline-Schriften oder -Fonts werden nur die Ränder der Zeichen berechnet, so daß sie leichter skalierbar sind.

Outlining Gliederungsfunktion

Outlook Microsoft Outlook ist Bestandteil von MS-Office. Es bildet die Schaltzentrale einer Microsoft-Office-Installation und besitzt Groupware-Funktionen.

Outpost Agnitum Outpost Free ist ein Freeware-Firewall-Programm http://www.agnitum.com

Overflow engl. Bezeichnung für überlauf.

overflow PDL PDL ist die Abkürzung für "push down list", zu deutsch: Liste der zu erledigenden Angelegenheiten. Wenn man sich diese Liste nicht mehr merken kann, ist dies ein "overflow" und man muß sich Notizen machen. Diese schriftliche Liste ist der "overflow PDL".

Overlay Gemeint ist bei der Videobearbeitung damit das Einstanzen eines Videobilds in ein Bildschirmfenster des Computers auf analoger Basis (ähnlich einem Genlock). War früher typisch für Videodigitalisierungs- und MPEG-Wiedergabe-Karten.

Overriding Overriding (in Java) ist ein Vorgang, bei dem eine Methode in einer Subklasse erstellt wird, die die gleiche Unterschrift (Name, Zahl und Typ der Argumente) hat wie eine Methode in einer Superklasse. Durch diese neue Methode wird die Methode der Superklasse verborgen bzw. überschrieben.

    

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